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Brennpunkt Pflege

Shownotes

Pflege findet zu Hause statt – und wird politisch immer noch unterschätzt. In dieser Folge von Mein Pflege-Café ziehen wir Bilanz für 2025 mit einem klaren Fokus auf die Pflege durch pflegende Angehörige – dort, wo der größte Teil der Pflege tatsächlich geleistet wird.

Wir nehmen die Ergebnisse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe im Rahmen des Zukunftspakts Pflege kritisch unter die Lupe. Was wurde erkannt, welche Maßnahmen wurden formuliert und vor allem: Was bedeutet das konkret für Familien, die täglich Pflege leisten?

Ein zentraler Schwerpunkt der Folge ist die Frage, wie Pflegeberatung neu gedacht werden soll. Weg von formalen Pflichtkontakten, hin zu echter Begleitung, Orientierung und Entlastung, passgenau für die Realität häuslicher Pflege.

Wir diskutieren, warum pflegende Angehörige 2025 weiterhin am Limit arbeiten, wo politische Konzepte an der Lebenswirklichkeit vorbeigehen, welche Chancen der Zukunftspakt Pflege bietet und wo er zu kurz greift. Ebenso sprechen wir darüber, was Pflegeberatung 2026 leisten muss, um wirklich wirksam zu sein.

Diese Episode ist eine Abrechnung mit symbolischer Pflegepolitik und gleichzeitig ein Plädoyer für eine Pflegeberatung, die ihren Namen verdient.

Klar. Kritisch. Praxisnah. Mein Pflege-Café – Pflege verstehen, wo sie wirklich stattfindet.

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:05: Hallo und willkommen in eurem Pflegecafé.

00:00:09: Advent, Advent.

00:00:10: Die Hütte brennt.

00:00:11: Die Weihnachtsepisode.

00:00:14: Part letzter Teil.

00:00:17: Wir haben das ja geschafft, Jens.

00:00:18: Wir haben es geschafft, wir haben es überlebt.

00:00:20: Wir haben es erlebt.

00:00:21: und jetzt geht es in die Jahresendzeit-Stimmung.

00:00:26: Wie war denn dein Jahr?

00:00:29: Du bist jetzt ganz schön.

00:00:31: Was war dein Highlight?

00:00:33: Mein Highlight war mein Jahresurschaub.

00:00:37: Das muss ich ganz klar sagen.

00:00:40: Also privat beruflich Jahresurschaub.

00:00:44: Ja, privat kann ich mich anschließen auch Urlaub.

00:00:47: Mein Highlight beruflich die Weihnachtsfeier.

00:00:53: Ihr merkt

00:00:54: schon.

00:00:55: Was hat sich, also wir haben so dieses Jahresend-Folge, wir haben gesagt, ein bisschen locker rundig hier mit unserer Weihnachtsdeko.

00:01:01: Diejenigen, die es über YouTube hören, sehen, schauen, sehen unsere Deko.

00:01:06: Das

00:01:06: ist wirklich eine

00:01:06: Folge.

00:01:07: Das ist eine Folge, wo wir uns über dieses Jahr auslassen und das neue anpreisen und unseren Semf dazugeben, was uns dann so gefällt und nicht gefällt.

00:01:18: Genau.

00:01:19: Wir fallen uns auch mal zwischendurch hinten in unsere Wörter.

00:01:22: Das ist auch okay.

00:01:25: Darf man das nicht?

00:01:26: Na anscheinend nicht, weil das wird ja ganz extrem kritisiert.

00:01:29: Merk

00:01:30: den Sarkasmus.

00:01:31: Nein, aber es ist eine Jahresendzeitfolge.

00:01:34: Ich wollte schon fast sagen Jahresweltuntergangsendzeitfolge, aber wenn man den Medien folgt und wenn man so in der Pflegezene so ein bisschen genauer hinhört, könnte man ja denken, nächstes Jahr ist vorbei.

00:01:48: Weltuntergang ist aber gar nicht.

00:01:49: Ich bin seit... über dreißig Jahre in diesem Thema und seit über zwanzig Jahren in der Verwaltung, also in der Theorie.

00:01:58: Und jedes Jahr ging die Welt unter jedes Jahr.

00:02:02: Gerade so auf der Bundsebene bei den Verbänden.

00:02:07: Gerade im Dezember wird die Welt jedes Jahr neu kreiert.

00:02:11: Die Welt geht unter.

00:02:12: Also würden wir kein nächstes Jahr mehr haben.

00:02:15: Ja, dann haben wir wieder zwölf Monate.

00:02:17: Wir haben dann elf Monate.

00:02:19: ... wo wir relativ entspannt unterwegs sind ... ... und Ende des elften Monats fällt uns ein ... ... oh, wir müssen ja noch ... ... eine Tausend Fünfhundert Sachen erledigen.

00:02:27: Da

00:02:27: war ja noch was.

00:02:28: Wir müssen noch ... ... Gesetzgebungsverfahren und und und.

00:02:31: Ja, und das alles so im ... ... im Schnelltempo.

00:02:33: Ich meine, wir haben alle ... ... ein Tempo, was wir ... ... zutage legen müssen.

00:02:38: Da irgendwie noch mehr Druck ... ... ausüblich nicht gut.

00:02:41: Ist auch ungesund.

00:02:42: Ja, und vor allen Dingen ... ... es ist ja wieder so ... Ihr kriegt es ja zur Zeit vielleicht auch mit, dass das Bundesgesundheitsministerium, man redet ja, also es ist ja mittlerweile Frau Waken persönlich, die alles erarbeitet hat, so wird es zumindest in den Medien dargestellt, Frau Waken möchte, Frau Waken tut, sie trägt die Verantwortung, selber ausarbeiten, hat sie bis jetzt garnischt.

00:03:02: Sie ist glaube ich auch gar nicht aus dem Thema,

00:03:04: oder?

00:03:05: Weiß ich nicht.

00:03:06: Hat sie eine medizinische... Kommt

00:03:08: sie aus dem pflegrischen Medizinungsbereich, ich bin mir gar nicht so sicher.

00:03:12: Ja.

00:03:13: Aber es jedenfalls so... das ja so getan wird, als wenn nächstes Jahr jetzt die Pflegereform in Kraft tritt, weil die Bund-Länder-Arbeitsgruppe irgendwelche Ergebnisse veröffentlicht hat, ist aber gar nicht der Fall.

00:03:23: Ja, die wievielte Pflegereform ist es.

00:03:26: Also ich blicke teilweise nicht mehr durch, das heißt so Pflegereformen, wir revolutionieren alles und dann wird das auch alles ganz groß angepriesen und fünf Jahre später heißt es, oh nee, das muss alles irgendwie überholt werden.

00:03:38: Wir müssen uns mal darüber unterhalten, wie definieren wir Reform?

00:03:42: Ja eben, was ist Reform?

00:03:43: Also eine Reform ist ja etwas, wenn ich etwas so über einen Haufen schmeiße, anpasse und verbessere, dass es dann auch vielleicht etwas besser wird oder zu einem besseren Beiträg.

00:03:53: Eine Reform ist ja nicht, indem ich hier Geld spare, dort Geld spare, einen Topf von links nach rechts verschiebe.

00:03:58: Das ist keine Reform.

00:03:59: Also für mich nicht.

00:04:00: Und ich glaube nach Wikipedia auch nicht.

00:04:02: Ja, das wird aber als solches verkauft.

00:04:04: Und dann gibt es ja auch so Änderungen, Regularien, die als Paradigmenwechsel dann irgendwie angepriesen werden, wo ich dann sage, na ja.

00:04:12: So viel, wesentlich anders ist es ja auch wieder nicht.

00:04:15: Und dann stellen wir fest, oh, die Eigenanteile der Pflegebedürftigen sind ja so hoch.

00:04:21: Nein, das wollen wir vereinheitlichen, ich habe letzte Woche einen Vertrag bekommen, dass ja ab zwei, sechsundzwanzig dann die Preise erhöht werden.

00:04:31: Also das waren

00:04:32: tausend Euro

00:04:33: mehr, was die Person zahlen musste.

00:04:35: Stationäre Versorgung.

00:04:36: Stationäre Versorgung.

00:04:37: Freunde, stationäre Versorgung, tausender Monat mehr.

00:04:39: Hat jeder von uns übrig.

00:04:41: Also das ist ja vorher schon drei tausend, vierhundert oder so und da noch mal tausend Euro mehr.

00:04:46: Also wir reden hier nicht von tausend, zweihundert und nächstes Jahr werden es zwei, zwei.

00:04:50: Nein, das sind alles so horrende Summen.

00:04:53: Und ich habe, wie gesagt, ich bin seit dreißig Jahren in diesem Thema und als ich meine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht habe, haben wir schon über den demografischen Wandel gesprochen.

00:05:02: Wir haben damals schon gesprochen.

00:05:03: Wir reden immer noch und irgendwie reden wir nur darüber und lösen aber nichts.

00:05:08: Ja, das ist, weil der demografische Wandel so plötzlich kommt.

00:05:10: Ja.

00:05:11: Muss man auch aussagen.

00:05:12: Und ich habe letztens, also, damit ihr uns folgen könnt, es gibt ja diese Bund-Länder-Arbeitsgruppe, die zusammensaß und im Auftrag eben des Bundesgesundheitsministeriums BMG quasi Vorschläge erarbeiten sollte, Ideen, wie man denn nächstes Jahr eine Pflegereform ausarbeiten könnte.

00:05:34: Und das, was die jetzt da so rausgehauen hat, werdet ihr vielleicht auch durch die Medien mitgekriegt haben, wird ja überall dreingedroschen und gesagt, was ist da los?

00:05:42: So Zeit verschenkt.

00:05:43: Und ganz ehrlich, ich möchte sehr gerne wissen, wer der Caterer von dieser ganzen Sache war, weil was auch immer der den ins Essen und trinken getan hat, ich möchte dieses Zeug auch haben.

00:05:55: Weil es glücklich und gleichwürdig macht?

00:05:57: Am Ende,

00:05:59: alles rauskommt, aber nichts Sinnvolles.

00:06:01: Mich stört es alleine schon, wenn irgendwie über Reform gesprochen wird.

00:06:05: und der erste Punkt, ja wir müssen Kosten sparen.

00:06:08: Also Kosten sparen heißt nicht Reform.

00:06:11: Es sind ja diverse Statistiken auch unterwegs, für mich auch toll.

00:06:15: Da habe ich letztens eine gesehen.

00:06:16: Ich habe jetzt nicht die genauen Zahlen im Fokus.

00:06:18: Was haben wir in Deutschland?

00:06:21: Weniger als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts, was wir für die Pflege und Gesundheit ausgeben, wiederum in anderen Ländern mindestens drei Komma fünf Prozent und noch mehr.

00:06:32: Also allein da sieht man auch die Wertigkeit.

00:06:34: Wir haben ja heute Mittag schon gesprochen.

00:06:37: Das Schlimme ist.

00:06:39: Die älteren Menschen, die pflegebedürftigen Menschen, sind sowas von uninteressant.

00:06:44: Dabei sind es sehr, sehr viele Wähler.

00:06:46: Und die auf die Kinder wird auch keine Rücksicht genommen.

00:06:50: Wir leben nur in der Gegenwart.

00:06:52: Aber dass die Älteren die Gegenwart geschaffen haben und dass die Kinder unsere Zukunft sind, das wird komplett außer Acht gelassen.

00:07:00: Also ich finde nicht nur das Gesundheitssystem, sondern auch unser Schulsystem katastrophal.

00:07:06: schade eigentlich.

00:07:07: Ja, und es wird immer nur überall rumgedockt hat und es traut sich niemand, so richtig Park anzumachen.

00:07:13: Und

00:07:14: immer nur Legislaturperiode.

00:07:16: Ja.

00:07:17: Wir denken immer in vier Jahresabschnitten.

00:07:19: Wir denken immer, ja, jetzt bin ich an der Machtpolitisch.

00:07:22: Jetzt muss ich zu sehen, wo ich bleibe.

00:07:24: Aber nicht auch wenn ich diesen Stuhl verlasse.

00:07:27: Ich muss doch irgendwas perspektivisch was Schönes hinterlassen.

00:07:31: Weil wenn wir es schaffen, Werden wir alle alt?

00:07:35: Also wenn wir es schaffen, wir können ja vorher schon sterben.

00:07:37: Aber wir werden alle alt.

00:07:39: Also es gibt noch nicht die Pille, wo man bei thirty-fünf irgendwie stehen bleibt.

00:07:44: Und liebe Leute, also jetzt seid ihr jung, aber später braucht ihr dann auch entsprechend die Unterstützung.

00:07:49: Und ich sage immer, so wie ich behandelt werden will, so behandle ich Menschen.

00:07:54: Why Karma is a bitch?

00:07:56: Weil wenn ich dann nicht fair bin, werde ich dann auch irgendwann unfair behandelt.

00:08:01: Und ich habe schon etliche Male erlebt, dass Karma schon

00:08:04: ... Karma schlägt zu.

00:08:06: Karma schlägt richtig zu.

00:08:07: Karma schlägt zu und regelt alles.

00:08:10: Ich weiß jetzt nicht, ob Karma fähig ist, im Bundesministerium für Gesundheit alles zu regeln, aber ich würde es mir manchmal wünschen, dass da so dem einen oder anderen vielleicht mal so ein Amboss auf den Kopf fällt, damit dann auch dem Letzten klar ist, dass wir auch, wenn wir über die Zukunft reden, Nicht nur immer, also auch mal innovativ versuchen zu denken, nicht nur auf altbewertes, manchmal das Gefühl, die machen Schubladen auf.

00:08:33: Dort haben wir hier gefunden, rürfeln wir das mal irgendwie zusammen, dann fragen wir die Experten.

00:08:39: Immer die gleichen Fachtheoretiker der letzten zwanzig Jahre, die immer den gleichen Semf dazugeben.

00:08:44: Auch schon seit zwanzig Jahren sagen, das muss sich was ändern und wie sie was ändern soll, dann.

00:08:48: wird dir klatscht und dann wieder nicht.

00:08:49: Aber was man dabei vergisst, ist es eben auch die Fachpraktiker zu fragen, um mit ins Boot zu holen.

00:08:54: Das finde ich total fatal, wenn immer nur Fachtheoretiker und ich möchte niemanden zu nahe treten.

00:09:00: Jeder hat seine Daseinsberechtigung.

00:09:02: Aber wenn ich noch nie in der Praxis gearbeitet habe und wir reden jetzt hier mal nur über Pflege, wenn ich noch nie in der Pflege praktisch gearbeitet habe und immer nur am Schreibtisch las und irgendwelche Zahlen ausgewertet habe, traue ich die Menige nicht zu.

00:09:13: Ja, aber ich habe... In keinster Weise... Ich traue die Menige nicht zu, dass er weiß, wie es unten am Pflegebett abgeht.

00:09:19: Ich traue die Menige nicht zu, dass er weiß, wie es in ambulanten Pflegediensten, in stationären und Teilstationärungen, Einrichtungen angeht.

00:09:24: Ich sage den Menschen der jequete Kompetenz ab.

00:09:28: Er hat die Kompetenz, Zahlen auszuwerten, aber er hat nicht die Kompetenz, mich zu vertreten, als Fachpraktiker gegenüber dem BMG zu sagen, so und so wäre es besser.

00:09:37: Nein.

00:09:38: Das ist aber die Praxis.

00:09:39: Und weil du gesagt hast, Bund-Länder-Gruppe, in dem Papier ist ja auch ganz, ganz viel beschrieben, wie die Beratung aufgestellt werden sollte, wie das gemacht werden sollte.

00:09:49: Und es wird von Pflegeeinrichtungen gesprochen.

00:09:52: Und mich ärgert's, wir, die schon seit Jahren beraten, wir Beratungsstelle, Beratungspersonen werden komplett außer Acht gelassen, komplett außen vorgelassen.

00:10:04: Und jetzt wird dann irgendwie im Stellenkämmerlein wieder gebrütet und was ganz neues Innovatives erstellt.

00:10:10: Nein, es gibt schon.

00:10:12: Also einiges, was Bestand hat, sollte man dann schon weiter fortführen, vielleicht irgendwie entwickeln.

00:10:18: Weil wir vorhin gesagt haben, ja, irgendwie das alte bleibt.

00:10:22: Es gibt auch Sachen, die da sind, die auch fortgeführt werden können.

00:10:27: Und es muss nicht alles von vorne irgendwie neu gedacht werden.

00:10:30: Ja, vor allem finde ich es dann so total lustig, also lustig, also im negativen Sinne, dass in dem Zusammenhang dann, wenn wir jetzt über diese Pflegeberatung reden, wird gesagt, und so steht es auch in dem Papier drin, das finde ich wirklich höchst unverschämt, dass das was wir bis jetzt alle gemacht haben nichts bringt.

00:10:51: Und da mal liebe Akteuren und Akteure die ihr dieses Papier verzapft habt die ihr darum hier sessen habt und ich weiß gar nicht wahrscheinlich nur Kaffee getrunken habt.

00:11:00: Es würde Sinn bringen, wenn das, was wir unten in der Pflegeberatung verzapfen, auch bei den Kassen umgesetzt wird, so wie es gefordert wäre.

00:11:07: Wie oft müssen wir Kassen anmahnen und darauf hinweisen, dass wir in den Beratungsprotokollen verschiedene Sachen initiiert haben und es passiert gar nichts.

00:11:14: Und wenn es dann passiert, ist es meistens schon zu spät.

00:11:17: Das ist der erste Punkt.

00:11:18: Der zweite Punkt ist, ich glaube nicht, dass wir nur durch Prävention.

00:11:23: Prävention ist ein ganz wichtiger Faktor, um Pflegebedürftigkeit möglichst lange hinaus zu zögen und zu vermeiden.

00:11:28: Keine Frage, aber ich glaube nicht, dass wir nur durch eine Fallsteuerung, eine zentralisierte Fallsteuerung alle dazu kriegen, dass wir Pflegebedürftigkeit vermeiden, weil der Schlaganfall denkt sich nicht.

00:11:39: Na Mensch, jetzt bin ich präventiv beraten worden, hat eine Stoßprophylaxe verordnet bekommen, jetzt geht es mir wieder gut.

00:11:45: Also, das meine ich.

00:11:47: Also, das ist so, wo ich mir denke, wer sitzt denn in diesen Gremien und gibt da sein Senf zu?

00:11:54: Ihr könnt mich kreuzigen und hassen, es ist mir völlig egal.

00:11:56: Aber ich spreche euch wirklich die Kompetenz ab, dass ihr wisst, was ihr da tut.

00:12:01: Also auch Prävention, das ist jetzt kein neues heiliges Thema.

00:12:04: Ich koche.

00:12:05: Prävention gab es vorher schon.

00:12:08: Ich finde, die bestehenden Leistungen irgendwie als neu zu verkaufen, viel problematisch.

00:12:14: Und dann sollte doch auch mal geguckt werden, warum wurde es bisher nicht umgesetzt?

00:12:18: Du hast vorhin schon gesagt, Beratungsprotokolle werden nicht gelesen.

00:12:21: Ich war selber als Referentin damals im Gremium, wo wir dieses Protokoll belegt, lesbar gestaltet haben.

00:12:27: Weil der Gesetzgeber sagt, dass was auf dem Protokoll steht, muss auch umgesetzt werden.

00:12:33: Liebe Kassen, die Kreuze sind nicht umsonst gemacht worden.

00:12:37: Die Kassen können es beleg, lesen, aber es wird wieder nicht umgesetzt.

00:12:42: Also ich habe auch diverse Fallbeispiele, wo ich zum vierten Mal im Protokoll reinschreibe, das und das wird benötigt, aber es wird nicht umgesetzt.

00:12:50: Schreibt man die Kasse an, wird man auch noch angerannt, so sie sind nicht bevollmächtigt, wer sind sie denn überhaupt?

00:12:57: Dann kommen die Fachtheoretiker, fassen die Zahlen zusammen, die die dann haben.

00:13:01: Genau.

00:13:01: Und aus den Zahlen geht eben da vor, passiert da gar nichts hier.

00:13:03: Na klar.

00:13:05: Wenn ich es nicht erfasse, kann ja auch nichts daraus resultieren.

00:13:07: Also,

00:13:07: apropos Zahlen, ich habe im Jahr zwei tausendfünfundzwanzig mal geguckt, was ich alles geleistet habe.

00:13:13: Ich habe, jetzt haben wir noch ausgeschlossen, bis einschließlich November vierhundertsebzehn Beratung durchgeführt.

00:13:20: Keine fünf Minuten Beratung an der Tür, sondern Beratung vor Beratung, genau.

00:13:26: Ich habe zweiundneinzig Pflegegutachten erstellt.

00:13:30: Ich habe fünf Seminare gehabt und diverses anderes noch, sozusagen den Kleinkram, den erwähne ich gar nicht.

00:13:38: Wir sind tätig, wir sind vor Ort.

00:13:40: Ich weiß gar nicht, wie viel Widersprüchen ich auch unterstützt habe.

00:13:45: Diese ganze Diskutierei, aber dann im Endeffekt nicht umsetzen und jetzt das fünfte Mal über Bürokratieentlastung zu sprechen.

00:13:56: Das nervt.

00:13:58: Das nervt extrem normal, dass was da bürokratieentlastend angedacht ist.

00:14:03: Also ich weiß gar nicht, wenn man Aufbewahrungsfristen um zwei Jahre verkürzt, ob das jetzt um eine Bürokratie entlastet.

00:14:08: Also das Beratungsprotokoll nach Pargasimon-Dreißig, was ihr auch kennt, wenn ihr einen Pflegegrad und eine Pflegegeld habt, was mal zwei Seiten hatte, hatte dann drei Seiten, jetzt hat es vier Seiten.

00:14:17: Das ist dann Bürokratieentlastung.

00:14:22: Wir faxen immer noch an die Kassen.

00:14:25: Wir faxen in welchem Jahrhundert leben, in welchem Jahrzehnte.

00:14:28: Was ist das, dass man immer noch Fakse versendet?

00:14:31: Gebt es

00:14:31: dann vom Datenschutzbeauftragten eine Anleitung fünf Seiten lang, wie man richtig faxt.

00:14:35: Da muss dann einer neben mir stehen, der die Nummer kontrolliert.

00:14:41: Also wenn man dann auch Unternehmen gestängt.

00:14:44: Also es ist allen klar, es muss sich etwas ändern, es ist allen klar, wir müssen etwas über den Haufen schmeißen.

00:14:49: Aber wenn ich jetzt nur mal von der Beratung ausgehe und dann so zwischen den Zahlen lese, dass das also in kommunaler Hand gegeben werden soll.

00:14:58: Die Kommunen kommen jetzt schon nicht hinterher.

00:15:00: Und dann das Personal, was wir brauchen, um die Kommunen aufzustocken, fehlt uns ja wieder in den Pflegeeinrichtungen.

00:15:04: Und wir als Beratungsperson, als unabhängige Beratungsstellen, sind ja schon da.

00:15:09: Und ich habe den Eindruck, wenn man sich das so durchliest, Es geht schon ganz klar dahin, klar den Fall zu steuern, also die Person zu steuern, die Situation zu steuern, um sie unter Kontrolle zu halten und Kosten zu sparen.

00:15:22: Es geht in meinen Augen dann nicht mehr um unabhängige Pflegeberatung, sondern es geht um eine zentralisiert gesteuerte Beratung, um die Kosten möglichst niedig zu halten.

00:15:32: Und ich sage dir, wenn das so kommt.

00:15:37: Wenn ich der erste, der aus diesem System rausgeht, eine unabhängige Beratung aufmacht, um gegen diesen die Leute, die dann darunter leiden müssen, mit zu unterstützen gegen die Kassen.

00:15:48: Weil irgendwann ist so ein Punkt erreicht, wo man echt sagen muss, ja, wir müssen Geld sparen, aber ganz ehrlich Freunde, wir haben seit ungefähr fünfzig Jahren wissen wir, dass es einen demokratischen Wandel gibt.

00:15:57: Wir wissen ungefähr seit fünfzig Jahren, in was für ein Desage wir laufen und alle Regierungen davor, das betrifft alle Parteien, alle waren so mal an der Regierung gewesen bis vielleicht so auf die Linken, aber ansonsten war alle mal an der Bundesregierung irgendwie dran beteiligt, von den blauen Reden wir gar nicht.

00:16:10: Aber die haben es alle versammelt, die haben alle versagt, jetzt den Panikknopf zu drücken und Das, was die Leute eingezahlt haben an Geldern, was mittendrin auch so ein bisschen zweckentfremdet wurde, wollen wir auch nicht drüber reden.

00:16:24: Und jetzt anzukommen und zu sagen, ihr müsst jetzt alle darunter leiden und wir zentralisieren das.

00:16:29: Wir tun das unter den Deckmantel, wir verbessern alles.

00:16:31: Aber letztendlich geht es nur darum, den Leuten wieder etwas wegzunehmen.

00:16:35: Und die Versorgung wird dadurch nicht besser werden.

00:16:38: Nicht gar nicht besser werden.

00:16:39: Und das finde ich unverschämt und frech.

00:16:43: Zweckentfremdung.

00:16:44: Also wenn der Kostenträger als Dienstleister agieren würde und Servicedienste durchführen würde und Paragrafen, wie zum Beispiel Auskunfts- und Beratungspflicht umsetzen würde.

00:16:59: Und zwar nicht mit zwanzig Seiten Papier, die per Post geschickt wird, nicht als Broschüre, sondern persönlich entweder am Telefon oder vor Ort.

00:17:07: Dann würden wir diese Diskussion gar nicht führen.

00:17:10: Das ist ja immer Kassenseits.

00:17:12: Die Aufgaben, die sie eigentlich machen, müssen sie nicht umsetzen.

00:17:15: Dann wird das delegiert.

00:17:17: Wir haben Möglichkeiten da entsprechend auf diesem Markt mit zu agieren.

00:17:22: Und dann werden wir aber von den nicht umsetzenden Kostenträgern wieder beschnitten.

00:17:27: Und damit habe ich halt ein Problem.

00:17:30: Irgendwie funktioniert das nicht.

00:17:31: Und diese Unabhängigkeit, also ich habe ja mit meinen Kunden dann auch ein Interview geführt.

00:17:36: Wollen sie von mir weiter beraten werden, unabhängig und neutral?

00:17:39: Oder soll es eine Kassenmitarbeiterin, Mitarbeiter machen?

00:17:42: Also die Frage, ah, ah.

00:17:45: A. Definitiv nicht B. Horscht doch mal auch bei den Betroffenen.

00:17:49: Das hatte ich damals auch als Referentin, wo wir dann einmal im Jahr im Gremium zusammen saßen und alle Bewertungen abfragen, da irgendwie ausgewertet haben, ob wir auf dem richtigen Weg sind.

00:18:00: Und da habe ich mich gewagt zwischen den ganzen Doktoranden irgendwie zu fragen.

00:18:04: Wo ist denn der betroffene Mensch, also der pflegebedürftige, gegen Raunen durch den Raum?

00:18:11: Ach ja, stimmt.

00:18:12: Also wir reden immer über den pflegebedürftigen, über die pflegenden Angehörigen.

00:18:17: Aber warum reden wir nicht mit den?

00:18:19: Genauso, warum wird über unsere Arbeit entschieden, aber warum redet man mit uns nicht?

00:18:25: Ich sage ja immer wieder auch zu meinen Ex-Kollegen, hey, ich bin in der Praxis.

00:18:30: Ich kann euch den Whistleblower spielen und euch berichten, wie es in der Praxis läuft oder nicht läuft.

00:18:36: Aber da ist auch kein Interesse.

00:18:37: Ich glaube, die wollen auch gar nicht Praxisbezug haben.

00:18:40: Die wollen weiterhin ihre theoretischen Sachen und einen Gremium nach einem anderen abhaken und die Sitzung.

00:18:47: Weißt du, die Getränkedingens da austrinken, das Kettrinken nutzen und dann war es das.

00:18:51: Ja.

00:18:52: Also ich meine, wir haben es nur beide, beide hinter uns.

00:18:54: Du warst in Verbänden unterwegs, ich war in Verbänden unterwegs und das ist wirklich kein Zuckerschlecken gewesen.

00:18:58: Es gibt immer irgendwelche Vollhorns und Vollhorschicht, die der Meinung sind.

00:19:01: Sie müssten einem dann ans Bein treten und das so auch persönlich.

00:19:05: So dass man irgendwann sagt, warum soll ich mich überhaupt noch für irgend jemanden einsetzen?

00:19:08: Das ist die eine Sache.

00:19:10: Die andere Sache ist eben genau das, dass man eben nicht mit den Leuten redet, sondern über diese Leute redet.

00:19:15: Und wir haben, wir pflegen TV, wir haben pflegen Angehörige TV.

00:19:19: Wir haben... Die Leute, Brigitte Böhlen.

00:19:22: Wir haben die Konni Schmidt.

00:19:23: Wir haben die Leute, mit denen man reden kann.

00:19:26: Und wir haben auch eben kombinierte Flinge Angehörige und auch solche Leute wie Hendrik Domeier, die Zahlen aufbereiten, die im Thema drinstecken, die digital unterwegs sind mit tollen Sachen.

00:19:36: Und natürlich reden die unter dem Radar auch an allmöglichen Stellen.

00:19:40: Aber dieses Offizelle zu diesen offiziellen Sachen werden immer die alten Tüten... eingeladen.

00:19:47: Ich weiß nicht, wie ich das bezeichne.

00:19:48: Ich bin mittlerweile echt.

00:19:49: Also dieses Jahr hat mir mal wieder mehr gezeigt.

00:19:53: Also ich habe ja schon bei der letzten Regierung gedacht, das wird eine Katastrophe.

00:19:56: Aber also bei dieser Regierung und bei dieser Besetzung im Bundesministerium für Gesundheit, also ganz ehrlich, ich weiß nicht, ich bin... Heule fast, wenn sprachlos über diesen über diesen Sumpf der da verhackstückt wird.

00:20:10: und also ganz ehrlich was soll dabei rauskommen wenn wir alles aus alten Schubladen nehmen und wenn man sich das durchliest?

00:20:16: es geht ja nur darum bestehende Leistung irgendwie neu zuordnen zu verschachteln.

00:20:20: Da ist kein innovativer Gedanke dabei und es ist zum Glück das muss man aussagen zum Glück.

00:20:24: Es ist nur ein Gedankenpapier bis jetzt.

00:20:26: Ja,

00:20:27: aber darauf stützt sich vieles.

00:20:28: Es ist ein Gedankenpapier.

00:20:30: Aber darauf stützt sich vieles.

00:20:32: Und das ist halt so ärgerlich.

00:20:34: Und die sei

00:20:35: da

00:20:36: ja.

00:20:37: Wenn Frau Wagen klub wäre, würde sie Experten und Experten befragen und nicht vermeintliche Experten und Experten.

00:20:42: Es würde ja schon reichen, wenn man sich die alten Papiere anguckt oder sich mit Referenten austauscht, die sich damit schon auseinandergesetzt haben.

00:20:52: Also das ist dann auch so, da kommt auch ein neuer Kollege, Kollegin und sagt, wow, ich habe jetzt eine revolutionäre Idee und ich setze mich dann ran.

00:21:00: Vielleicht sind dann noch drei andere Junge.

00:21:02: Da erwarte ich von den alten Hasen, dass die dann sagen, das haben wir schon vor fünf Jahren diskutiert.

00:21:08: Ihr beste Beispiel ist Socke-Spitze-Tausch.

00:21:11: seit zwei tausend sieben wird das diskutiert war immer so.

00:21:15: wo ich

00:21:15: war bei der bei der vorstellung damals dabei wo das veröffentlicht wurde.

00:21:20: da war ich damit dabei wo die hundert leute da zusammen saßen und wir uns alle gefreut haben.

00:21:24: dann kam die pandemie dazwischen und nach der pandemie hieß es das ist nicht mehr umsetzbar.

00:21:28: das ist nicht umsetzbar.

00:21:29: jetzt taucht es wieder auf und da denke ich mir so war die schublade abgeschlossen habt eine schüssel wieder gefunden freunde es ist wirklich Man sitzt mit solchen Fragezeichen, natürlich haben wir auch keine Lösung.

00:21:42: Aber mich ärgert es, ich bin ein sehr, sehr optimistischer Mensch, sehr lösungsorientiert.

00:21:48: Wenn ich bei meinen Kunden zur Beratung bin, sage ich immer, guck mal, ich mache hier jetzt mein Bauchladen auf und sie entscheiden, was sie da rauspicken.

00:21:56: Kann ich nicht mehr machen, weil egal, was ich anbiete, wenn ich sage, das bräuchten Sie, dann geht der Mensch dann hin und kriegt keine Verordnung, weil der Arzt keinen Termin gibt.

00:22:07: Dann gibt es keine Therapeuten, die machen keine Hausbesuche.

00:22:10: Also eine Latte an nicht funktionierenden Dingen, wo ich dann sage, warum soll ich euch das schmackhaft machen, wenn ihr das letztendlich nicht umsetzen könnt?

00:22:20: Oder ich sage dann, dass und das darauf habt, ja.

00:22:22: Rechtsanspruch, dann wird bei der Kasse angerufen oder angeschrieben, dann kommt irgendeine Knalltüte und sagt, nee, das steht Ihnen rechtlich nicht zu, das ist nicht so.

00:22:31: Wo ich dann denke, man, weißt du das überhaupt?

00:22:35: Meistens wissen Sie es gar nicht, das ist ja das Schlimme.

00:22:37: Dieses ständige Kämpfen, das macht so müde.

00:22:41: Und auch ich werde müde, wo ich dann sonst immer zu meinen Kunden gesagt habe, nein, nein, das steht Ihnen zu und ich helfe Ihnen, ich unterstütze Sie dabei.

00:22:49: Aber auch ich werde müde, weil es einfach immer so eine Never-Ending-Story ist und immer wieder von vorne.

00:22:55: Und das nervt.

00:22:56: Also mitdenken erlaubt ist ja auch so mein Leitspruch.

00:22:59: Mitdenken erlaubt.

00:23:02: Um mitdenken zu können, brauchst du irgendwas zwischen den Ohren, was nicht wie ein Vagomaus sieht.

00:23:10: Allein schon, wenn ein Kundenberater darüber sich gestört fühlt, dass der Kunde anruft, da frage ich mich auch, hallo, irgendwie Thema verfehlt.

00:23:19: Wenn ich sitze im Core Center und rieche mich auf, dass das Telefon klingelt, finde ich den Fehler.

00:23:25: Das ist eure originäre Aufgabe.

00:23:28: Limm doch das Thema Pflegeberatung.

00:23:30: Wenn wir, und wir reden hier über meine Freunde, Aokarnot Ost,

00:23:34: habt mich schon gebundet.

00:23:36: Ich

00:23:36: muss das sagen, ihr habt doch gewartet, Aokarnot Ost, pass auf.

00:23:40: Wenn wir

00:23:41: ein Beratungseinsatz machen und in den Beratungseinsatz feststellen, hier müssen die Angehörigen geschult werden, dann dürfen wir das nicht machen, nur bei der AOKanod Ost.

00:23:50: Ich habe schon gesagt, dass wir das bei der AOKanod Ost nicht machen dürfen.

00:23:53: Okay.

00:23:53: Aber mit welcher Argumentation?

00:23:55: Weil Sie es selber machen?

00:23:55: Weil Sie

00:23:56: es selber machen.

00:23:56: Machen

00:23:57: Sie es?

00:23:57: Also, wie informieren Sie und sagen, liebe AOKanod Ost, hier müssen die Angehörigen geschult werden.

00:24:03: Was passiert dann?

00:24:04: Hier bei uns klingelt das Telefon.

00:24:06: Da ist dann Sachbearbeiter oder eine Pflegeberaterin von denen am Telefon.

00:24:09: Ganz

00:24:09: von oben herab.

00:24:10: Und sagt dann solche Sätze wie, da sind sie der Meinung, dass das wirklich notwendig ist?

00:24:18: Aukernot Ost.

00:24:20: Aber ich hab schon gesagt, das ist die Aukonaut Oster.

00:24:22: Wir haben ja sogar einen Rundschreiben bekommen.

00:24:25: Ja.

00:24:26: Wir haben einen Rundschreiben vom Verband bekommen.

00:24:28: In

00:24:28: dem Zusammenhang.

00:24:29: Dass

00:24:29: wir als Berater uns doch bitte zurücknehmen sollen, dass wir viel zu viel ankreuzen und dadurch unnötigen Aufwand bei den Kassen verursachen.

00:24:39: Das haben wir schriftlich.

00:24:40: Wir haben das schriftlich.

00:24:41: Ich glaub, wir können euch das schicken.

00:24:42: Schriftlich gekriegt, dass wir nicht zu viel ankreuzen

00:24:46: sind.

00:24:46: Und jetzt kommen die gleichen Akteure an und sagen, wir müssen die Beratungsarten, wir haben ja drei Stück über die überreden oder dreieinhalb, zusammenfassen.

00:24:55: zu einer Sache, was wir seit Jahren fordern, was richtig ist, aber dann soll man es bitte schön auch in die qualifizierten Pflegeberaterhände geben.

00:25:02: Auch in den Kommunen sind die qualifiziert keine Frage.

00:25:06: Man will es uns augenscheinlich wegnehmen und in andere Hände geben, wo ich mir denke, liegt es vielleicht daran, weil wir alle zu gut beraten haben.

00:25:13: Wir sind so viele frei berufliche Pflegeberater und Pflegeberater, die im Auftrag der Versicherten handeln.

00:25:20: Und jetzt kommt eben diese Retourkutsche.

00:25:21: Wir packen das alles zusammen, was wir seit Jahren fordern, was wir jetzt schon umsetzen könnten.

00:25:25: Alle.

00:25:25: Es würde gehen.

00:25:27: Erfindet man neu.

00:25:29: Und kommt dann aber an und sagt, nee, aber ihr Akteure, ihr die bis jetzt gemacht habt.

00:25:34: Ihr seid eigentlich außen vor.

00:25:35: Wenn das so kommen sollte, ich mäß nicht.

00:25:37: Nach die Galle könnt ihr trabsen.

00:25:39: Es wird ja auch darüber diskutiert, ob der medizinische Dienst dann umfangreicher begutachtet und so eine Art Bedarfsermittlung.

00:25:48: Bedarfsermittlung heißt, das gibt es beim Bezirksamt, sprich, wenn der Kostenträger vom Bezirksamt leistet.

00:25:55: wird dann vor Ort festgestellt, welcher Bedarf ist denn überhaupt da?

00:26:00: Muss das tatsächlich jeden zweiten Tag gemacht werden und so weiter?

00:26:03: Und daraus wird dann so Milch festgestellt.

00:26:06: Und es ist heute, es ist heute schon möglich, mit dem Formular, MD-Formularbogen auch eine Bedarfsermittlung zu machen.

00:26:16: Das sind zwei Seiten mehr.

00:26:17: Es ist schon möglich.

00:26:19: Aber in dem Papier steht, da haben ganz viele sechzehn schlaue Köpfe zusammengesessen und haben gesagt, wir müssen erst mal eruieren, ob diese Möglichkeit besteht.

00:26:30: Und daraus wird wahrscheinlich auch wieder eine Unterarbeitsgruppe gegründet und dann Evaluation gefahren und so weiter.

00:26:35: Fragt uns Praktika.

00:26:37: Wir können euch erklären, was geht oder was nicht geht oder was noch notwendig ist, um das umzusetzen.

00:26:42: Fragt uns.

00:26:44: Aber das wäre zu viel verlangt.

00:26:46: Das wäre zu einfach, denn würden wir ja so viele Gremien sprengen, die so unnötig jeden Monat sitzen und dann debattieren und so weiter und so fort.

00:26:56: Ja, also wenn wir wirklich sagen würden, was alles machbar wäre und was man jetzt schon umsetzen könnte, in relativ sehr kurzer Zeit, wirklich sehr kurzer Zeit, da bräuchte man keine Gremien, man bräuchte keine Fachgruppen, aber man muss ja erst ein Studio erstellen, ob das Nutzen hat, ob man das machen kann und tralalala.

00:27:13: Ach, ein paar Studie.

00:27:14: Also es gibt seit, glaubt, zwei Tausend Drei und zwei, nee, noch vorher, zwei Tausend Achtzehn.

00:27:21: Das IGS-Institut muss ja im Auftrag des Bundesministeriums evaluieren, was die Pflegeberatung bringt, nicht bringt, wann sie angewandt wird.

00:27:30: Also das ist ein Buch immer, wenn das dann rauskommt.

00:27:34: Und dann kann man die ganz genauen Zahlen feststellen.

00:27:37: Wie gesagt, ich habe ja in dem Verein da mitgemacht und dann war es so, dass bestimmte Aspekte nicht berücksichtigt wurden.

00:27:44: Und dann haben wir gesagt, na ja, um dazu eine Aussage treffen zu können, müsste das auch evaluiert werden und so weiter.

00:27:49: Also wir haben das damals schon angepasst.

00:27:51: Jetzt ist das noch mehr im Fine-Tuning.

00:27:53: Wir machen persönliche Interviews.

00:27:58: Also es ist wirklich ins kleinste Detail alles evaluiert.

00:28:03: Warum können wir daraus keine Erkenntnisse gewinnen?

00:28:06: Warum?

00:28:06: Wir haben doch was Bestehenes.

00:28:08: Ich möchte gar nicht wissen, was das alles kostet.

00:28:10: Das wird doch auch alles von den Beitragsgeldern oder Steuergeldern finanziert.

00:28:15: Und dann im Umkehrschluss zu sagen, wir haben keine Gelder und dann knapsten wir das bei den Pflegebedürftigen ab.

00:28:22: Brauchen wir ein Hundert Kassen?

00:28:26: Ich sitz, ich bin nicht mehr Kassen mit dabei drin.

00:28:29: Jetzt kann ich sagen...

00:28:31: Es geht ja, es geht ja, wenn Sie an allen an allen Stühlen sägen, dann können wir auch mal den Stühlen der Kassen sägen und müssen diese Frage ernsthaft in den Raum stellen.

00:28:39: Nein, also eh das abgeschafft, ja vielleicht bei den Kassen schon, aber wenn ich mir angucke, wie viele Kommissionen, wie viele neue Kommissionen, wie viele neue Prüfstellen, wie viele neue Verwaltungsakteure dann geschaffen werden.

00:28:51: Im Umkehrschluss heißt es, der Bürokratieaufwand ist so hoch.

00:28:54: Ja, finde den Fehler.

00:28:56: Beihilfestelle, finde den Fehler.

00:28:58: Warum brauchen wir eine PKV und eine GKV?

00:29:01: Warum finde den Fehler?

00:29:04: Wir könnten an so vielen Stellen Geld einsparen, relativ schnell.

00:29:08: Aber stattdessen machen wir erst mal, dass wir den Krankenhäusern zwei Milliarden wegnehmen wollen.

00:29:13: Aber wir würden auch ganz viele Vorstände entsprechend reduzieren und ich glaube da... Da ist das.

00:29:18: Ja, die brauchen wir auch nicht.

00:29:19: Diese ganzen Wasserköpfe, die überall rum sitzen und wenn man sich mit denen unterhält, haben die von Tuten und Blasen keine Ahnung.

00:29:24: Die haben dann irgendwelche Zahlen im Kopf und es tut mir wirklich leid, wenn ich irgendjemanden auf den Fuß trete.

00:29:28: Ich hoffe, es tut weh, weil es ja wirklich so ist.

00:29:31: Da sitzen die da, erzählen einem irgendwas von Keks und ich denke mir so, habe ich irgendwas verpasst?

00:29:35: Finanziert alles aus Beitragsgeldern.

00:29:38: Also im Gesundheitssystem, also das wird ja nicht erwirtschaftet.

00:29:42: Nein.

00:29:42: Das ist ein Vorstand von einem...

00:29:44: Der erwirtschaftet.

00:29:44: Industrieunternehmen, da wird was erwirtschaftet und das dann der Vorstand, dann auch entsprechend Vorstandsgehalt plus Prämie bekommt da Korb.

00:29:52: Warum denn in der Krankenkasse?

00:29:55: Also es gibt ja die offiziellen Zahlen, was Vorstand oder Vorstande verdienen.

00:30:00: Das sind die offiziellen Zahlen.

00:30:02: Da müsste man aber recherchieren, was ist dann noch zusätzlich alles an extra Geldern.

00:30:05: Brauchen

00:30:06: wir das?

00:30:06: Brauchen wir das, dass die das Kaffee trinken, in großer Runde bezahlt kriegen, wo sie sich dann austauschen?

00:30:11: Brauchen wir, was ich was, neunzig, achtzig, hundert Kassenvorstände?

00:30:14: Brauchen wir das?

00:30:16: Brauchen wir nicht?

00:30:17: Ja.

00:30:18: Also muss man ja ganz klar sagen, es reichen auch zehn Kassen, fünf Kassen, zwei Kassen.

00:30:21: Oder auch ein anderes Beispiel.

00:30:22: Wir haben damals in der Krankenkasse eins auf den Deckel bekommen von Bundesversicherungsamt.

00:30:28: Die heißt ja jetzt anders, die heißt ja jetzt.

00:30:30: Bündnisaufsichtsböre, für kleine Ahnung.

00:30:33: Und die haben uns das irgendwie anmoniert, dass wenn wir Gäste haben, kein Kaffee servieren dürfen.

00:30:41: Du kannst doch nicht jemandem empfangen, ohne dem noch nicht.

00:30:44: Also wir haben es dann irgendwann selber.

00:30:45: Ich habe das selber privat bezahlt, weil mir das einfach peinlich war.

00:30:49: Bei der Kasse ja.

00:30:50: Aber was ist denn bei den ganzen Gremien?

00:30:52: Tja.

00:30:55: Da müsste man auch mal recherchieren.

00:30:56: Es wäre auch mal eine interessante Statistik.

00:30:59: Kosten der ganzen Caterings.

00:31:01: Kosten der ganzen Räumlichkeiten, die angemietet werden müssen.

00:31:05: Kosten der einzelnen Referenten, die da jedes Mal sitzen müssen.

00:31:09: Macht mal daraus eine Statistik, wäre auch noch mal interessant.

00:31:13: Kosten sparen wollen wir doch.

00:31:15: Ja, genau.

00:31:16: Müssen Krankenkassen Werbung machen?

00:31:19: Und wenn ja, warum?

00:31:21: Die sind für die Gesundheit zuständig.

00:31:22: Klar, es heißt immer Konkurrenzgedanke und so weiter.

00:31:25: Da sind wir wieder, brauchen wir das ganze Gedöns wirklich?

00:31:27: Also...

00:31:28: Gibt es eine Kostenstelle für Werbung?

00:31:30: Ich weiß es nicht.

00:31:31: Gibt es das?

00:31:31: Aber muss ich mir fünfhundert Mal in der Weihnachtszeit von der grünen Kasse eine Werbung im Fernsehen anhören?

00:31:36: Muss ich das wirklich zweitweise...

00:31:39: Wie heißt das?

00:31:41: Sponsoring?

00:31:42: Warum?

00:31:43: Müssten wir es?

00:31:43: Wozu?

00:31:44: Ich zahle Beitrags.

00:31:46: Gelder da rein.

00:31:47: Und diese Institution nimmt dann das Geld und entscheidet, ohne mich zu fragen, sehr wie mit den Steuern.

00:31:55: Das ist genau das Gleiche.

00:31:56: Ja, aber das ist doch eine ernsthafte Frage.

00:31:59: Also ist es in Ordnung, wenn eine Kassel, die können gerne Förderer für irgendwas sein, was mit Gesundheit zu tun hat oder mit Pflege.

00:32:07: Aber dass die Sponsor, also muss eine Krankenkassel einen Marathon sponsoren.

00:32:12: Ja doch natürlich, da rennen auch ganz viele Menschen mit ihren T-Shirts, dann mit den Farben.

00:32:17: Ja, aber

00:32:18: was habe ich da als Versicherter davon?

00:32:20: Was habe ich davon als Versicherter, wenn meine Kasse Werbung macht und ich meine jetzt hat die eine Kasse fünf Millionen, die andere acht Millionen, dann kommen wir wieder, was ich was, zehn tausend dazu, dann ist ein bisschen mehr Geld vorhanden.

00:32:28: Aber was für einen Sinn gibt es?

00:32:32: Geld, versicherten Geld rauszuschmeißen für Werbung.

00:32:35: Ah, du hast überhaupt keine Ahnung von Marketing.

00:32:37: Nee, hab ich Marketing.

00:32:39: Das ist Marketing.

00:32:40: Ich bin dummer Verbraucher, der vom Fernseher sitzt und sich fragt, brauche ich das jetzt?

00:32:44: Nein, ich brauche es nicht.

00:32:45: Das Geld können wir uns sparen.

00:32:47: Eindeutig können wir uns das sparen, weil es geht bei einer Krankenkasse und bei einer Pflegekasse darum, sich um Gesundheit und Versorgung zu kümmern und nicht um Werbung zu machen und die Kasse darzustellen.

00:32:56: Genauso wie wenn die neues Logo, da feiern die sich, weil sie ein neues Logo haben und einen neuen Namen haben, kann man euch helfen.

00:33:02: Ein

00:33:03: neues Logo heißt, sämtliche Briefbögen müssen geändert werden.

00:33:09: Alle Logos an allen Geschäftsstellen müssen angepasst werden.

00:33:13: Alles, alles, alles.

00:33:14: Die ganze

00:33:14: Technik, alles.

00:33:16: E-Mail-Adressen, Pippa Pro.

00:33:17: Also Kosten sparen, wir hätten da diverse Ideen, wo man Kosten sparen kann, nämlich da und nicht beim Pflegebedürftigen selber.

00:33:24: Weil die pflegebedürftige Person hat seit mindestens neunzig, also je nach Alter, Beiträge gezahlt.

00:33:34: Und nicht wenig.

00:33:35: Und nicht wenig.

00:33:36: Ganz viele sogar.

00:33:37: Genau.

00:33:37: Und finanziert damit eure Arbeitsplätze.

00:33:39: Ich werd ja mal gefragt, welche Kasse ist ein Gutfrau dünner?

00:33:42: Ich sage mal jede Kasse, wenn man keine Leistungenanspruch nimmt.

00:33:46: Also ob die Kasse gut ist oder nicht, merkt man erst, wenn man Leistungsanspruch hat.

00:33:50: Und man müsste halt auch gucken, wie viele Widersprüche geben bei den Kassen ein.

00:33:55: Und dann kann man auch differenzieren, okay, der Kasse kann ich reden, mit der anderen nicht.

00:34:00: Und selbst da merkt man ja, dass wir merken das hier bei uns, also wir haben drei tausend Versicherte, die wir betreuen.

00:34:08: Da merkt man dann schon, wenn eine Kasse anfängt, intern zu sagen, wir müssen Geld sparen, weil es dann sehr auffällig ist, dass bei der jenigen Kasse dann die Widerspruchskwote, also die Widersprüche, die wir bearbeiten müssen, extrem zunehmen.

00:34:20: Und da weiß man ganz genau, da hat dann irgendein Hoschie wieder gesagt, hier, wir müssen an dem Punkt Geld sparen, dann kriegt man das schon mit.

00:34:28: Ja, oder hatten wir ja auch schon mal einen gewissenhafter Mitarbeiter mit dem Buchstaben K.

00:34:34: Alle anderen Buchstaben haben das gekriegt, was beantragt wurde.

00:34:36: Buchstabe K

00:34:37: nicht.

00:34:38: Genau.

00:34:38: Der war gepissen habt.

00:34:39: Der war... Das vier Jahre lang, falls die Bögen ausgefüllt wurden, ging aber... Das war

00:34:45: aufgefallen.

00:34:45: Aber K hat es irgendwann gemerkt.

00:34:46: Weil K kam frisch motiviert aus der Ausbildung.

00:34:49: Und da hat gesagt, ich schau mir das mal an.

00:34:51: Also das ist...

00:34:53: Es gibt so viele Punkte.

00:34:55: Da steckt ja ganz viel Sarkasmus und ganz viel Ernst mit drin.

00:34:58: Aber es ist schon so, dass man auch Kassenseits sich schon mal hinterfragen muss.

00:35:03: Also das Schlimme ist ja, die Kassen kriegen es ja auch von der Politik diktiert.

00:35:05: Aber die Kassen müssen eben auch schauen, dass nicht nur bei den Versicherten gespart wird, sondern auch eben dann solchen Strukturen.

00:35:10: Der Gesetzgeber muss sich fragen, brauche ich wirklich noch so ... Wir haben ja schon ganz viele Kassen reduziert, aber brauche ich noch wirklich diese großen Strukturen, diese Wasserköpfe, brauche ich sie wirklich?

00:35:19: Müssen die Vorstände in diesem Ausmaß bezahlt werden, teilweise ... Welche

00:35:23: Autos waren sie?

00:35:25: Wie werden die Autos subventioniert?

00:35:26: Also, es geht halt ... Es geht halt auch ähnlich in Richtung Politik.

00:35:32: Hab nie was eingezahlt, holt aber das Maximale raus, kriegt dann plus zusätzlich dann noch irgendwelche Bunis im Auto und das und jenes.

00:35:41: Es sind Beitragsgelder und alles, was ich nicht selber erwirtschafte, finde ich, muss ich noch vorsichtiger umgehen, noch gewissenerhafter damit umgehen, damit ich nachts auch ruhig schlafen kann und mir in meinen Spiegelbild reingucken kann.

00:35:56: Ja.

00:35:56: Weil das, was dann ja dann folgt, ist der Gedanke, der ja auch gedacht wird, dass eben auch ein Arbeitgeberanteil zur Pflegeversicherung kreiert werden soll, damit eben da Kosten gedeckelt werden.

00:36:07: Und ganz ehrlich, also ich bin gerne bereit, wirklich gerne für Pflege zu bezahlen, weil viele Menschen, die eben pflegebedürftig sind, sind es, weil sie aus einer Erkrankung heraus pflegebedürftig geworden sind und nicht mit Absicht.

00:36:19: Und wenn jemand Hilfe braucht, soll er sie auch kriegen, aber es kann dann auch nicht sein, dass sich die Unternehmen, die eh schon gebeutelt sind in diesem Land und wir zahlen utopische, sozusagen haben wir zahlen utopische Feuern, dann ankommen und sagen und da kannst du auch noch einen Beitrag leisten und da auf der anderen Seite wird den Leuten da immer noch weiter was weggenommen.

00:36:37: Also das ist so, ganz ehrlich Leute, wer sitzt da bei euch?

00:36:40: Was sitzen da für Leute in diesen Kremien?

00:36:42: Wo kommen die her?

00:36:43: Ich meine, die Wertschätzung, es ist ja nicht nur der Kostenträger, da können wir ja weiterspinnen.

00:36:48: Es geht ja dann weiter, wie lange brauche ich, um einen Arzttermin zu bekommen.

00:36:54: Ich war jahrelang freiwillig versichert, also richtig viel Geld bezahlt, bewusst nicht in die PKV, also in die private rübergegangen.

00:37:02: aus Loyalitätsgründen, aus anderen Gründen, wurde aber ganz normal als gesetzlich versicherte Behandlung.

00:37:07: Es kann nicht sein, wenn ich mit einer akuten Sache da stehe und dann erst nach sechs Monaten einen Termin zur Untersuchung bekomme.

00:37:14: Es kann nicht sein, dass der Arzt mich schriftlich ermahnt, dass wenn ich zu spät komme, um thirty Euro Strafe zahlen muss.

00:37:21: Ich aber trotz Termins da zweieinhalb Stunden sitze.

00:37:24: Was ist mit meinem Verdiensausfall?

00:37:27: Also diese Wertschätzung.

00:37:29: Also weder der Arzt ist der Gott in Weiß, das war früher mal so.

00:37:35: Wir sind, auch wenn wir Patienten sind, sind wir Kunden.

00:37:38: Wir bezahlen euch den Lohn, euch euren Porsche Cayenne, eure Praxis, wenn ich manchmal in die Praxen reingehe.

00:37:47: Und dann werde ich wie so der letzte Heavy behandelt.

00:37:50: Und da passt das nicht.

00:37:52: Erfolgen wenn es, wenn ein Arzt besucht, einem verkauft, ihr kennt das alle, du kommst da rein, dann heißt ja, die Kassel zahlt, aber wenn ihr gleich so, dann können sie hier noch mal ein Fuffi draufpacken, dann können wir ihnen vielleicht helfen.

00:38:04: Und wenn wir also in so einem Punkt angekommen sind, das weiß ich auch nicht.

00:38:07: Also dann macht eine Standard, ein zero acht fünfzehn Versicherung und der, der mehr haben möchte, also wo wir alle einzahlen und der, der mehr haben möchte, muss sich extra versichern.

00:38:15: Aber also so.

00:38:17: Kann es nicht sein, dass ich gesetzlich versichert bin?

00:38:19: Und ich bin auch als Selbstständiger trotzdem gesetzlich versichert, weil ich mir schon vorsorglich für das Alter diese Beiträge im Elter nicht leisten werden können.

00:38:27: Deswegen bin ich jetzt in der gesetzlichen und zahl da lieber mehr und später weniger.

00:38:31: Aber wenn ich dann jetzt schon Beiträge bezahle und zum Arzt gehe und dann immer noch mehr drauf zahlen muss, damit ich überhaupt irgendwas kriege, weiß ich auch nicht.

00:38:39: Oder

00:38:40: gehst du zum Zahnarzt?

00:38:41: Gleiche Szene, gleiche Problematik, drei Kosten vor Anschläge habe ich selber erlebt.

00:38:46: Zehntausend, siebentausend, viertausend.

00:38:50: Finde den Fehler.

00:38:51: Wieso?

00:38:52: Wieso?

00:38:52: Also wir sind einerseits einheitlich, haben alles durchstrukturiert, durchorganisiert und trotzdem gibt es dann einen entsprechenden Schlupflöcher.

00:39:00: Ich hatte damals meinen Krankenkassenchef, hat dann zu den Ärzten, die dann irgendwie rumgemosert haben, ja und GKV, hat gesagt, dann geben sie doch ihre Zulassung ab.

00:39:10: Machen die auch nicht.

00:39:11: Weil, siebzig Prozent des Einkommens kommt vor.

00:39:15: Ja, aber ich kenne mittlerweile auch viele Arztpraxen, die nur noch Privatpatienten

00:39:19: machen.

00:39:20: Die nur noch Selbstzahler machen, doch nicht mal Privatpatienten.

00:39:23: Selbstzahler.

00:39:24: Selbstzahler.

00:39:24: Das ist jetzt der Trend.

00:39:26: Ja, ja.

00:39:27: Und das ist so... Na ja, also ihr merkt schon... Es war um auf die Eingangsfrage von vor vierzig Minuten zurückgekommen, wie dann dieses Jahr war.

00:39:36: So was.

00:39:36: So was.

00:39:37: So was.

00:39:38: Lauter, aufregende Sachen.

00:39:40: Aber man muss dazu sagen, wir haben trotzdem unseren Humor nicht verloren.

00:39:46: Für mich gibt es so ein tolles Motor.

00:39:48: Das hatte mein Opa damals einmal gesagt, also du steckst bis zum Hals innen.

00:39:53: Ja.

00:39:53: Aber die Aussicht ist wunderbar.

00:39:55: Und mit so muss man eben trotzdem sein Optimismus behalten, weil kann es selber gar nicht groß beeinflussen.

00:40:01: Ihr könnt dem Bundesministerium so einige Namen nennen, die sie vielleicht mal einladen sollten, um mit denen zu reden.

00:40:07: Das kann man schon anbieten.

00:40:09: Aber ansonsten muss man ja selber zusehen, wie man da so klar kommt.

00:40:13: Ihr kennt das auch.

00:40:14: Wir versuchen unsere Kunden und Kundinnen zumindest großmöglich zu unterstützen.

00:40:19: Dass sie eben durch diesen Pflege-Jungle kommen, der noch herrscht und viele Sachen, die da angedacht sind, sind ja auch gut.

00:40:25: Aber ein Großteil ist ja auch so, dass man wirklich, ich möchte den Katerer kennenlernen.

00:40:29: Nicht ärgern, nur wundern, ist so mein Slogan.

00:40:32: Niemals das Schreiben persönlich nehmen, das sind alles Textbausteine.

00:40:37: Und am Freitag hat mein Angehöriger gesagt, wenn man sich auskennt, gibt das System schon einiges her.

00:40:45: Aber da kommen wir ja ins Spiel, das... Als Experten, dass wir euch dann unterstützen in der Beratung und sagen, das geht, das geht, das geht zusätzlich.

00:40:55: Und es gibt zum Glück, also nicht alles ist schlecht, zum Glück auch Kassen, die mit sich reden lassen und dann diese individuelle Situation des Pflegebedürftigen, berücksichtigen und da auch mal Ausnahmeregelungen treffen, was absolut sinnvoll ist.

00:41:12: Wir dürfen Kassen auch.

00:41:13: Ja, dürfen Kassen auch machen sie auch.

00:41:14: Deswegen, es sind ja nicht alle schlecht.

00:41:15: Also alles, was kein Grün im Namen hat, außer die Barma, ist wirklich gut.

00:41:21: Ist mir egal.

00:41:22: Es ist einfach so.

00:41:24: Also, wenn sie nach ihren Statistiken gehen, sind es die besten, wenn man das in der Praxis erlebt, was die so einen ganzen Tag verzapft und ganze die AOK in die Tonne kloppen.

00:41:32: Ich haue keiner Statistik, die du selber nicht gefälscht hast.

00:41:35: Ich

00:41:36: wollte es noch mal sagen.

00:41:37: Ich bin auch, ich habe einen guten Anwalt.

00:41:38: Mir ist das egal.

00:41:41: Wir sind weiter im Thema und werden es auch bleiben.

00:41:46: Ich finde das toll, euer Feedback.

00:41:49: Nicht jedes.

00:41:52: Manchmal sage ich mir dann auch, okay.

00:41:54: Die Menschen geht es wahrscheinlich auch gerade nicht gut und der sieht uns dann irgendwie als Kanal, wo er sich mal irgendwie austoben

00:42:00: kann.

00:42:00: Gut, neunundneunzig kommen wir neun Prozent unserer lieben Hörerinnen und Hörer.

00:42:03: Also ihr seid wirklich top.

00:42:05: Ganz toll.

00:42:06: Muss man wirklich sagen.

00:42:07: Vielen lieben Dank fürs Zuhören, Zuschauen, Likenteilen, Kommentieren.

00:42:11: Ihr macht das wirklich wunderbar.

00:42:12: Und die Nullkomma ein Prozent, die neben der Spur laufen, die landen dann sowieso auf dem Abstand.

00:42:16: Und ich finde es toll, dass wir irgendwie dazu.

00:42:20: Sorgen, dass ihr in euren Anliegen dann auch weiter kommt, was wir teilweise auch zurückgespiegelt bekommen.

00:42:25: Ja, Widerspruch habe ich durchbekommen.

00:42:27: Ich habe das bekommen und jenes und habe mich dann auf euch bezogen.

00:42:31: Find ich toll, dass wir da auch ein Stück mit an Unterstützung euch leisten.

00:42:37: Wir sind in Berlin tätig.

00:42:38: Wir können nicht bundesweite Einzelberatung durchführen.

00:42:42: Und hoffen, dass wir dann durch den Podcast euch dann Denkanstöße dann auch geben können, wo ihr euch dann weitere individuelle Hilfe dann auch holen könnt.

00:42:50: Ja,

00:42:50: und das nochmal der Hinweis.

00:42:51: Also wir machen zwar in Berlin über die Beratungsstellenberatung, aber unser Unternehmen, was man sucht, wenn man den Podcast sucht, wir machen das nicht.

00:43:00: Ich

00:43:01: hoffe mir auch.

00:43:01: Wir

00:43:02: machen wirklich keine Hilfe.

00:43:03: Wir sind nur im BtoB-Bereich unterwegs.

00:43:06: Also da verzeiht es uns, wenn wir euch Absagen schicken, wenn ihr uns anfragt, weil ...

00:43:13: Warum?

00:43:14: A. ist das eine ressourcentechnische Geschichte, das ist nicht schaffbar.

00:43:18: und wir haben in Deutschland den Föderalismus, sprich sechzehn Bundesländer, sechzehn eigene Regelungen.

00:43:26: Allein schon in Berlin merke ich, ich kenne mich in meinen Bezirken aus, wo ich unterwegs bin.

00:43:31: Also es ist kommunal unterschiedlich und deswegen sollte auch die Beratung immer individuell vor Ort stattfinden und von der Person, die auch in diesem Bundesland dann auch sich auskennt.

00:43:43: Christisch.

00:43:46: War das nicht ein tolles Jahr?

00:43:49: Aber ich hoffe, wir haben euch jetzt nicht runtergezogen.

00:43:51: Das nächste Jahr wird wunderbar.

00:43:52: Es wird ganz toll.

00:43:54: Der Fakt ist, egal auch, wenn so diese ganzen Jobsbotschaften zum Jahresende kommen, die Welt wird nicht untergehen.

00:44:00: Und wenn sie untergeht, dann ist es halt so, können wir eh nicht ändern.

00:44:04: Aber lasst euch bitte nicht zu verunsichern, einschüchtern und, ach ja, auch wenn sich Änderungen ergeben sollten.

00:44:12: Es gibt den sogenannten Besitzstandschutz.

00:44:15: Es gibt immer irgendwie neue Regelungen und es gab immer eine Überleitung.

00:44:19: Es gab immer Besitzstandschutz und so weiter.

00:44:22: Macht euch bitte keine Gedanken.

00:44:25: Besondere, wenn ich Pflegegrad vier habe und mir Sorgen mache, dass Pflegegrad eins abgeschafft werden soll, da frage ich mich auch, hallo?

00:44:32: Also da sind sie ja schon weit von entfernt.

00:44:35: Macht euch da bitte nicht so sehr den Kopf.

00:44:39: Irgendeine Lösung gibt es immer.

00:44:41: Ja.

00:44:42: Auch wenn es verkompliziert wird, aber irgendeine Lösung gibt es immer.

00:44:45: Und ihr habt ja uns da entsprechend und die Kollegen im Hintergrund, die euch da mit den theoretischen Wissen dann entsprechend unterstützen.

00:44:55: Und glaub nicht alles, was ihr so in die Medien lebt.

00:44:57: Nein, nein.

00:44:58: Und insbesondere auch... Ich nehm mal meine Mutter als Beispiel.

00:45:02: Die ist viel im Internet unterwegs.

00:45:04: Zu viel.

00:45:05: Und dann regt sie sich über Dinge auf und dann sage ich mir, Mama, das ist mit künstlicher Intelligenz gemacht worden.

00:45:10: Also achtet bitte darauf.

00:45:11: Hat mir letztens... Ich hab was gepostet, was auf lustig war.

00:45:15: Ein anderer hat das gleiche Foto mit einem anderen Text gepostet.

00:45:19: ging in eine ganz, ganz üble braune Ecke.

00:45:22: Ich würde sagen, nein, bitte nicht alles glauben.

00:45:24: Also bitte nicht alles glauben.

00:45:26: Und wenn ihr euren Berater habt, fragt danach.

00:45:30: Wenn ihr unsicher seid, fragt bei der Pflegekasse nach.

00:45:32: Aber bitte nicht auf alles vertrauen, was ihr in den Online-Medien insbesondere seht.

00:45:37: Nein.

00:45:39: In diesem Sinne, Freunde der deutschen Hoffnung.

00:45:44: Schöne Weihnachten.

00:45:46: Schönen Rutsch ins neue Jahr.

00:45:48: Bleibt gesund.

00:45:50: Bleibt vorallem Sarkast euch, lasst euch nicht unterkriegen.

00:45:52: Es wird alles nicht so schlimm, wie es in den Medien dargestellt wird.

00:45:55: Das Leben ist wunderbar.

00:45:57: Und geht's gut?

00:45:58: Auch selbst wenn man krank ist.

00:45:59: Und ich, meinem Umfeld, also wer hier denkt, wir reden hier von Sachen, die wir nicht wissen.

00:46:04: Und meinem Umfeld sind drei Pflegebedürftige.

00:46:07: Es geht alles.

00:46:08: Und man muss nur den Blickwinkel so ein bisschen auf das Richtige richten.

00:46:12: Und man darf sich eben nicht von diesen ganzen negativen Meldungen aus den Medien, die zum Teil wirklich Harnbüchen ja beigezogen sind.

00:46:19: beeinflussen lassen, dann sieht die Welt auch ganz anders aus.

00:46:22: Und bloß weil mein Nachbar dann entsprechend pflegegrad drei hat, aber so gesund aussieht und ich kein pflegegrad drei bekomme, das hat alles zu seinen Hintergrund.

00:46:32: Bitte nicht an irgendwie anderen Menschen messen, weil jeder Mensch ist individuell und eben seine Probleme und Gebrechen müssen auch individuell gehandhabt werden.

00:46:41: Ja.

00:46:42: So jetzt haben wir unseren Frusti abgelassen.

00:46:45: Bleibt uns treu.

00:46:46: Wir freuen

00:46:46: uns ab in den Urlaub.

00:46:48: Ab in den Urlaub.

00:46:49: So,

00:46:49: jetzt ist Feierabend hier.

00:46:50: Schluss mit heute.

00:46:51: Schluss mit lustig.

00:46:53: Jetzt wird es ernst.

00:46:54: Jetzt wird ihr soffen.

00:46:58: Habt schöne Weihnachten.

00:46:59: Einen guten Rundsch.

00:47:00: Bis nächstes Jahr.

00:47:01: Wir sehen uns wieder und bleibt uns treu.

00:47:03: Vielen Dank für alles.

00:47:04: Ihr seid die besten.

00:47:05: Tschüss.

00:47:06: Tschüss.

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