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Vernetzung für pflegende Angehörige

Shownotes

Pflege zu Hause stellt pflegende Angehörige täglich vor große Herausforderungen. Umso wichtiger sind Selbsthilfe, Vernetzung und Unterstützung. In dieser Episode sprechen wir über die Kontaktstellen Pflegeengagement und ihre Bedeutung für pflegende Angehörige, Engagierte und alle, die sich für Pflege interessieren.

Die Kontaktstellen Pflegeengagement sind niedrigschwellige Anlaufstellen, die Austausch, Selbsthilfegruppen, Information und bürgerschaftliches Engagement rund um das Thema Pflege zu Hause fördern. Sie vernetzen Menschen, schaffen Orientierung im Pflegesystem und unterstützen dabei, Pflege nicht allein bewältigen zu müssen.

In dieser Folge geht es unter anderem um:

  • Selbsthilfe für pflegende Angehörige
  • Vernetzung und Austausch in der Pflege
  • Unterstützung bei Pflege zu Hause
  • Engagement und Ehrenamt im Pflegebereich
  • Aufgaben und Angebote der Kontaktstellen Pflegeengagement

Diese Episode richtet sich an pflegende Angehörige, an Pflege interessierte Menschen sowie an alle, die Pflege gemeinsam, vernetzt und solidarisch gestalten möchten.

Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen.

00:00:05: Schön, dass ihr wieder da seid!

00:00:06: Wir sind unterwegs.

00:00:09: Heute sind wir sozusagen Gast bei unseren lieben Mädels die ihr ja auch schon kennt.

00:00:15: Die waren ja schon zweimal bei uns.

00:00:16: jetzt haben wir das ganze mal umgedreht damit ihr auch Gelegenheit habt zu sehen was hier läuft wo es läuft wie's hier aussieht damit ihr da einen besseren Zugang findet.

00:00:29: Nein diesmal sind wir herzlich willkommen.

00:00:33: Herzlich Willkommen bei uns in der Kontaktstelle Pflegeengagement, in der Grüürsstraße Sechzehn in Berlin-Friedrichshain.

00:00:41: Mein Name ist Marlis und ich bin eine der Projektkoordinatorinnen in der Kontaktsstelle UND.

00:00:48: Auch ein herzliches Willkommen von mir!

00:00:51: Ich bin Monika Wung auch aus der Kontaktställe Pflegeengagement hier mitten im Friedrichshiner Kiez.

00:00:59: Also ihr hört schon wir sind ja genau in Berlin in der Mitte Ganz in der Mitte.

00:01:04: Und wir hatten schon mal eine Folge, wo es um die Kontaktstellenpflege-Engagement hier in Berlin geht.

00:01:11: Wir haben uns gedacht damals, wir müssen auf jeden Fall weiterreden und wir müssen auch nochmal wiederkommen oder besser gesagt uns treffen.

00:01:17: Diesmal haben wir gesagt, wir fahren zu euch, um uns das Ganze mal vor Ort anzugucken und uns... ...um euch zu zeigen wie das ganze hier aussieht!

00:01:24: Und wir haben ziemlich viele Fragen mitgebracht weil uns bei der ersten Episode zu diesem Thema aufgefallen ist dass nicht allen so wirklich Klar am Ende war, was ihr macht und deswegen um das gleich vorne wegzugeben.

00:01:39: Es geht hier nicht um Pflegeberatung.

00:01:41: Das müssen wir ganz klar sagen.

00:01:42: Alles was wir heute hier sagen und besprechen hat nichts mit einer Pflichtberatungszutun, hat nichts Mit pflegekursen zu tun, hat nix mit einer Kassenberatungen zu tun sondern ist in einem Feld angesiedelt wo es um die Angehörigen geht und zwar nur um die Anhörigen und es geht Nicht um Pflegebaratung.

00:01:58: Was macht Ihr?

00:02:00: Heute geht es um die Fragen, wo sind wir?

00:02:03: Wer sind wir und was machen wir.

00:02:08: Ja vielen Dank dass wir noch mal dabei sein dürfen weil wir kennen das nämlich dass die Menschen nicht richtig verstehen was wir tun weil das so umfangreich ist.

00:02:18: möglicherweise liegt daran dass Pflege einfach leben ist und wir alle möglichen Bereiche bedienen können.

00:02:26: also was wir nicht machen wie du eben schon gesagt hast Jens Wir machen keine pflegeberatung Da sind wir nicht spezialisiert und das dürfen wir auch gar nicht.

00:02:35: Dafür sind die Pflegestützpunkte da.

00:02:37: bei uns geht es darum, bei uns gibt es viele Gruppen mit ganz unterschiedlichen Themen Entspannungsgruppen und Gesprächsgruppen Und was haben wir noch alles?

00:02:50: Freizeitgruppen.

00:02:51: Es gibt bei uns Informationsveranstaltungen Die regelmäßig stattfinden so ganz unterschiedliche Themen Aber auch zu speziellen Themen, zum Beispiel haben wir diese Woche am Mittwoch das Kaffekontakt.

00:03:04: Das findet einmal im Monat statt wie gesagt um fünfzehn Uhr zur Kaffeezeit.

00:03:10: es gibt auch wirklich Kaffee und Kuchen Und beim Kaffeekontak gibt es jeden Monat ein anderes besonderes Thema.

00:03:19: Dieses Mal wird es um Digitalisierung gehen Ein Thema was ganz wichtig ist mit dem mehr oder weniger jeden Tag zu tun haben, ob wir es wollen oder nicht?

00:03:30: Genau.

00:03:30: Also um das festzuhalten... Es geht um die Angehörigen, es geht um Gruppenangebote für die Angehörigen wo diese zusammenkommen und du hast das vorhin so wunderschön gesagt Nicht Selbsthilfegruppe sondern Selbsthilfbande weil es eben nicht darum geht hier einen Therapiekreis aufzumachen Und sich zu heilen.

00:03:51: Das geht gar nicht Weil die Situation sich nicht ändert.

00:03:54: Aber es geht darum, um den Austausch.

00:03:56: Das Wissen untereinander weiterzugeben und eben auch – man kann das machen, muss man aber nicht – auch mal seiner Seele freien Lauf zu lassen und Ideen mitzunehmen von anderen!

00:04:08: Wie du eben schon gesagt hast, es geht bei uns um pflegende Angehörige.

00:04:12: Die stehen im Fokus.

00:04:13: aber ein ganz großes Thema bei uns ist auch die Prävention.

00:04:17: das heißt dass eigentlich jeder kommen kann der sich irgendwie für ein Thema interessiert für den Pflegethema und Es ist ganz wichtig sich auf das auch vorzubereiten.

00:04:27: Das ist auch ein großer Teil unserer Arbeit.

00:04:30: Ja jetzt lüftig das Geheimnis Wir werden alle jeden Tag einen Tag älter.

00:04:35: also wir kommen nicht drum herum Und haben in aller Regel ziemlich viel Zeit im Leben, um uns auf diese Lebensphase die sehr lange dauert vorzubereiten.

00:04:47: In aller Regel beschäftigen sich Menschen aber eher mit anstrengenden herausfordernden Themen nicht und deswegen fand ich jetzt ein Werbeblock Monika super auch einzuladen sich Gedanken zu machen über einen Teil des Lebens der auf uns alle wartet.

00:05:04: Ich würde gerne noch ein Werbeblock für die Selbsthilfe Banden hinterherschieben.

00:05:10: Genau das, was du jetzt beschrieben hast jens passiert nämlich nicht.

00:05:14: ich kann nur herzlich einladen sich mal dir eine oder andere Gesprächsgruppe anzugucken.

00:05:20: dort sitzen ja nur Experten also alles Menschen die mit dem Thema Pflege und Sorge eines Angehörigen zu tun haben.

00:05:29: Und ich muss sagen dass was bei mir in den Gruppen passiert, da setze ich mich selber immer ein bisschen unter Druck.

00:05:36: Es wird in jedem Treffen wenigstens einmal gelacht und wer nicht wenigstends einmal so gemacht hat ... Den lasse ich nicht gehen!

00:05:46: Also trotz der schweren Themen über die wir uns austauschen und über die man auch Wissen bekommt und Informationen gibt es auch immer die Möglichkeit auf ganz menschlicher Ebene gemeinsam zu lachen, zu weinen.

00:06:02: Es darf an der Stelle alles passieren was für Entlastung sorgen

00:06:06: kann.".

00:06:07: Ich sage es immer wieder diese Austausch von den Betroffenen ist so sehr wertvoll also wenn wir Pflegekurse geben finde ich es immer spannend wenn's dann zur Pause kommt und am Anfang ist jeder zackhaft keiner sagt so richtig was denn in der Pause lernt man sich kennen dann tauschen die sich aus nach der Pause geht es richtig los.

00:06:29: Also ich sage immer geteiltes Leid, das halbes Leid.

00:06:32: deswegen ist der Austausch auch wenn so wie du das gesagt hast jetzt keine Therapiegruppe wo man geheilt dann rausgeht aber dieser Austauscht.

00:06:42: zu sehen dass ich nicht alleine betroffen bin oder andere wesentlich schwieriger betroffen sind als ich nimmt ein bisschen die Last ab wird aber kurz mal zurückschwenken zum Thema Digitalisieren aber auch Prävention Überschriften jetzt im Gesetzesentwurf gewesen bzw.

00:07:01: das Gesetz, was jetzt durchgekommen ist Das Thema Digitalisieren wird auch in der Pflege gepusht.

00:07:07: Wir haben vor fünfzehn Jahren damals war ich in der Kasse versucht das Thema Applikation irgendwie reinzubringen Hatten null Erfolg.

00:07:15: Ich sehe aber insbesondere durch die Pandemie.

00:07:18: Die Corona-App hat viele dazu gezwungen, ein Smartphone zu holen.

00:07:23: Dadurch ist der Umgang mit einem Smartphone ganz anderer als vor der Pandemie und mich würde es interessieren für die Betroffenen was konkret in diesen digitalen Kursen stattfindet.

00:07:35: Ja, also das sind eigentlich gar nicht wirklich so Kurse.

00:07:39: Sondern das sind auch Gruppentreffen bei uns derzeitig zweimal im Monat wo die Angehörigen oder auch die selber vom Pflegebetroffenen kommen und Fragen stellen können.

00:07:51: Die bringen ihre Geräte mit und lassen sich einfach Dinge erklären, die sie selber nicht verstanden haben.

00:07:58: Und diese Gruppe, die wir hier haben gibt es schon einige Jahre und es war wirklich schön zu erleben dass manche, die überhaupt keinen Kontakt mehr zu Angehörigen außerhalb von Berlin hatten.

00:08:10: Dass sie das Lernen konnten in den Kursen und wie die dann erlebt haben, dass sie Fotos verschicken können, dass er sich auch mit ihren Angehöregen auseinandersetzen kann oder sehen können über Video – Das ist wirklich eine tolle Sache!

00:08:25: Und das ist auch eine ganz gefragte Sache.

00:08:28: Ich war letzte Woche bei einer Kundin.

00:08:30: also wenn man tagtäglich Am PC-Sitz oder am Smartphone denkt man gar nicht mehr darüber nach.

00:08:36: Da kamen so Fragen, ah Frau Dunder da kommen immer irgendwelche Cookies!

00:08:40: Muss ich die zulassen?

00:08:41: Oder muss ich sie nicht

00:08:42: zulassen?!

00:08:43: Wenn ich das nicht zulasse kann ich es nicht lesen.

00:08:45: wenn ich sie zulasse muss sich das einmal machen.

00:08:48: also solche Sachen wo wir überhaupt keine Gedanken daran verschwenden belasten Menschen oder Situationen des ältere Herrschaften die Spam-Ordner dann entsprechend lesen und darauf sogar antworten.

00:09:01: Also so banale Sachen, die es für uns sind, sind gar nicht so banal und da müsste man am Grunde genommen von dem Basics anfangen weil hier als Enkel Opa ich schenk dir jetzt mein Smartphone.

00:09:13: damit ist das nicht getan.

00:09:15: also auch Die Smartphones verschenken, ihr müsst da auch eine kleine Einweisung machen.

00:09:20: Ja das auf jeden Fall.

00:09:21: und jetzt ich sage das mal entklammern und ganz leise.

00:09:24: Ich würde davon abraten sich in einer Familie das zeigen zu lassen Kommt lieber hierher.

00:09:31: Das sind so Erfahrungswerte.

00:09:33: Also alle die sich super auskennen sind super schnell.

00:09:37: Und was Menschen, die sich daran trauen an so ein Smartphone oder einen Tablet oder einen Laptop.

00:09:44: Die brauchen einfach Zeit und da reicht das nicht wenn ich mir das ein- oder zweimal zeigen lasse.

00:09:50: Ich muss das dann halt auch trainieren.

00:09:52: also Digitalisierung ist wie eine Sportart!

00:09:55: Ich muss mich eigentlich jeden Tag damit beschäftigen und hier kann man das zweimal im Monat immer am ersten und am dritten Mittwoch im Monats um siebzehn Uhr.

00:10:06: Und wir haben eine ganz tolle Erfahrung gemacht, es sind immer jüngere Menschen die ihr Fachwissen anbieten, die hierher kommen.

00:10:15: Wir haben im letzten Jahr jemanden gehabt der hat sich beworben weil in seinem Team sind ganz junge Leute die Lust auf einen Ehrenamt haben und dann sind wir ins Gespräch gegangen weil wir hatten jetzt ein bisschen Pause im letzten Ja und jetzt lief das im Januar wieder an Und wir freuen uns sehr.

00:10:33: Es ist also auch generationsübergreifend und wenn wir das immer mal so mitkriegen von Weiden, dass es eine sehr nette Stimmung gibt.

00:10:41: Es gibt Kaffee oder Tee und man sitzt nett zusammen und man hat Zeit zu sagen was man braucht oder auszuprobieren.

00:10:52: Die Menschen die hierher kommen und ihr Wissen anbieten haben Geduld.

00:10:57: Das haben Familienangehörige manchmal nicht, obwohl die alle sehr, sehr lieb sind.

00:11:03: Und wer erst mal hier ist kann auch sich ein Programm mitnehmen oder gucken was es noch alles gibt?

00:11:08: Wir haben hier ganz viele Besucher zu den Infoveranstaltungen, die treffen wir in mehreren Gruppen.

00:11:16: Die kommen einfach her.

00:11:17: und ich würde gerne eins noch sagen wollen.

00:11:20: Manchmal hört man auch so Leute sagen Gibt es einen Recht auf Ein analoges Leben, ich sage ja das gibt es.

00:11:29: Die Frage ist nur zu welchem Preis?

00:11:31: Weil wer sich wirklich sehr wehrt der ist einfach auch ein bisschen raus aus dem Leben.

00:11:37: insofern kann man wirklich nur ermutigen Sich ein bisschen damit zu beschäftigen und es ist vieles auch gar nicht so schwer.

00:11:45: mir

00:11:45: fällt noch eine Begebenheit ein was schon ein bisschen her wo auch ne Dame gesagt hat ne Ich möchte einfach keinen ich will mit den Geräten nichts zu tun haben Und ich finde auch, dass unsere Gesellschaft ziemlich langmütig und geduldig ist.

00:12:00: Weil wir müssten eigentlich sagen, wir haben jetzt dreißig Jahre Zeit gehabt uns damit auseinanderzusetzen ja oder nein?

00:12:07: es ist schade um jeden der ja dann nicht teilhaben kann.

00:12:12: aber so wie das bei uns läuft würde ich immer sagen fühlt euch eingeladen und kommt einfach mal vorbei gibt's in jedem Stadtbezug übrigens Angebote.

00:12:21: Und manchmal erleben wir auch, dass sich jemand lange gewährt hat und wenn er sich dann getraut hat.

00:12:26: Dann kriegen wir auch Belehrungen wie was geht?

00:12:29: Das ist auch

00:12:30: sehr lustig!

00:12:31: Ja ich kann eben nur zustimmen.

00:12:33: Also meine älteste Kundin ist hunderteins.

00:12:37: Jedes Mal, wenn ich zuhör komme, die hat keinen Wähler an kein Internet aber ein Tablet und hat eine, ich glaube ne Sehschwäche von minus acht, neun Dioptrien mittlerweile.

00:12:45: und dann geht das mit Lupe, Lupe Lupe hat die Tochter gebaut.

00:12:47: also mal ganz liebe Grüße.

00:12:50: Die ist jetzt bei Level was ich, was drei tausend irgendwas.

00:12:52: und jedes mal wenn ich komme freut die sich mir zu sagen wie weit sie wieder ist.

00:12:55: das hält geistig extrem fit.

00:12:59: Und gut die liest auch noch Zeitungen so mit Lupe was so geht.

00:13:03: Worauf ich aber hinaus wollte es gibt keine Altersgrenze.

00:13:07: also jeder und ich erlebe dass auch in meinem Umfeld die auf die neunzig zu gehen selbst da haben die mittlerweile ein Smartphone unten Tablet und schicken Bilder und E-Mails anhängen und weiß alles und freuen sich und ich freue mich auch und insbesondere wenn wir von euch E-Mails kriegen, wo dann drin steht.

00:13:20: Ich bin acht neunzig ich bin sieben und achtzig benneinzig... ...ich hab da mal eine Frage, da freuen wir uns ein Kullerkeks weil das gar nicht so selbstverständlich ist.

00:13:27: Es gab ja mal, wir hatten vor zwei Jahren ne Folge dass die über seventy fünf jährigen bei den Statistiken nicht erfasst wurden was des Internet angeht.

00:13:38: Und jetzt letzte Woche kam raus ab fünfundsechzig aufwärtsens über seventy Prozent die angeschlossen sind.

00:13:43: Das heißt es wird immer mehr.

00:13:45: Ich appelliere aber auch, wenn es um das Zeigen geht.

00:13:48: Man sollte jetzt nicht in der Familie machen liebe Grüße an die Familie sondern sollte es anderen überlassen.

00:13:54: In dem Zusammenhang aber ihr macht ja nicht nur Online und Tabletkurse was macht ihr noch?

00:13:59: Ich würde ganz kurz noch ergänzen zu diesem Thema Digitalisierung.

00:14:04: wir haben ja auch gesellschaftlich das große Thema Einsamkeit Und wir haben hier durchaus Leute die sagen dass Internet ist mein mein Tor zur Welt.

00:14:13: Das ist ganz wichtig.

00:14:15: Genau, das zu dem Thema Digitalisierung.

00:14:19: Ich

00:14:20: schieb das mal ein mit den Gruppen.

00:14:22: wir haben wirklich sehr viele Angebote die regelmäßig stattfinden also von Bewegungsgruppen wo es um körperliche Bewegung geht aber auch um mentale Bewegungen.

00:14:33: Wir haben zwei Angebote wo es im Gehirn Fitness geht also Gedächtnis Training drei Gruppen.

00:14:42: Wir haben, ja man braucht es schon auch so eine Soflöse bei solchen Sachen.

00:14:47: Wir haben Bewegungsgruppen und wir haben eine Chigong-Gruppe die sehr gut besucht wird.

00:14:53: Wir habe einen Gruppenangebot, die machen Yoga.

00:14:58: Wir sind eine Spaziergangsgruppe und dann gibt's halt noch mehrere Gesprächsgruppenangebote, also die Banden von denen wir gesprochen haben und die sind auch unterschiedlich gelagert.

00:15:09: Also es gibt eine Angebot da geht es um Angehörige von Demenzerkrankungen.

00:15:14: Es gibt eine Gruppe, der hat das Thema Angehöhre von Menschen mit Krebserkrankung.

00:15:21: Es gibt einen Gruppenangebot

00:15:25: Wir haben ein Angebot, das heißt Generationengespräche.

00:15:29: Das ist auch eine ganz spannende Sache.

00:15:31: Wir haben einen Lesecafé und zwei Gruppenpfleger aus der Ferne, was ja auch ein riesiges Thema ist.

00:15:40: Und neben den Gruppen machen wir aber auch so Sachen auf die wir schlicht und einfach Lust haben.

00:15:46: Wir machen hier zum Beispiel auch Bernissage jetzt am Donnerstag um fünfzehn Uhr hier eine da.

00:15:52: Es gibt Bilder von einer Kollegin aus einer anderen Kontaktstelle.

00:15:56: Also wir stehen mit den anderen auch in Kontakt und über solche Überkunst kann man auch ganz viel in der Pflege machen, also wie gesagt wir sind kreativ und haben eine Singlegruppe Montags usw.. Alles kostet los.

00:16:22: Das einzige, was wir möchten ist eine Anmeldung damit wir ungefähr eine Vorstellung haben auf wie viele Personen wir uns einstellen möchten.

00:16:34: aber wenn jemand vor der Tür steht und hat sich nicht angemeldet.

00:16:37: wir haben noch nie jemanden weggeschickt.

00:16:39: Wir befinden uns ja noch mitten im Jahr der Selbstverantwortung, weil Monika und ich – das ist jetzt das zweite Jahr – dass wir so Projektjahre zu einem bestimmten Thema durchführen.

00:16:51: Und man merkt dann auch bei Veranstaltungen oder auch angeboten, dass dieses Thema immer wieder zum Vorschein kommt.

00:17:00: Über Digitalisierung haben wir schon viel gesprochen.

00:17:02: Ich habe immer gedacht, ja wenn ich etwas kann oder wenn ich was weiß mache das auch mit meinem Selbstwertgefühl und mit meinem selbstbewusstsein Und gerade in der Pflegesituation ist das ganz wichtig, dass wir diese Selbstverantwortung die wir für uns unser Leib und Leben wollte ich grad sagen aber ganz besonders für unsere Gesundheit haben nicht aus den Augen verlieren.

00:17:26: Das ist ein Thema mit dem haben wir hier jeden Tag zu tun.

00:17:31: Ganz häufig melden sich auch Menschen überraschend oder telefonisch bitten, so um einen Termin für ein Entlastungsgespräch.

00:17:39: Das heißt also wir sitzen dann mit dem Menschen unter vier Augen und man darf sich mal alles von der Seele reden.

00:17:47: Und interessant ist dass die Körperhaltung der Menschen sich nach wenigen Minuten verändert und auch die Mimik im Gesicht Das, was diese Arbeit so reich macht und uns mit Freude auch erfüllt.

00:18:05: Wenn wir merken – auch an dieser Stelle allein mit Menschen zu sprechen über die Situation kann etwas wie Entlastung oder auch Erleichterungen bringen?

00:18:15: Diese Erleicherung kann stattfinden.

00:18:17: in diesen Einzelgesprächen, aber auch in den Gruppen merkt man dass sich da ganz viel tut.

00:18:23: In den Grupen werden oft auch Dinge angesprochen die vielleicht gesellschaftlich nicht so gemocht werden.

00:18:30: also wenn man zu Hause durch viele Pflege mal nicht so gut drauf ist und vielleicht doch mal rum meckert oder so das kann man alles in den gruppen sagen.

00:18:39: Die Gruppen sind auch in der Regel nicht so riesengroß sie sind klein.

00:18:44: was da besprochen wird bleibt auch im Raum.

00:18:49: Also den Gruppen ist klar, diese Entlastungsgespräche finden die auch dann hier statt oder fahrt ihr dort hin?

00:18:55: Je nachdem.

00:18:56: Wir bieten immer an zu dem Betroffenen oder der Person nach Hause zu kommen.

00:19:03: Wenn jemand zuhause gepflegt wird es oft für die Angehörigen schwer einen Weg in Kauf zu nehmen wenn der Betroffene alleine ist.

00:19:10: in dieser Zeit aber ganz häufig kommen Menschen hierher zu uns Ist auch empfehlenswert.

00:19:16: Ich hab so das Gefühl, dass neutraler Boden immer eine ganz gute Idee ist weil dann kann ich nämlich auch mal Sachen sagen die ich mich zu Hause vielleicht nicht trauen würde.

00:19:28: Genau und was eben noch gut ist wenn man hierher kommt Man hat ne Vorstellung von unseren Räumlichkeiten Und überhaupt wie es alles so vonstatten geht.

00:19:39: Man kann meistens ist es so dass Menschen kommen mit einem bestimmten Anliegen Und dann sehen Sie hier, was sie eigentlich auch so noch in sich haben und was er auch noch nutzen könnten.

00:19:52: Also das ganze gesamte Angebot.

00:19:54: Wie gesagt es sind nicht nur die Schwerenthemen bei uns sondern es sind wirklich auch Auszeiten für die Angehörigen, sodass man auch mal loslassen kann.

00:20:06: Ich finde es unheimlich schwierig aktuell von Arzttermin begonnen, Therapietermine, Physiotherapeuten oder was auch immer.

00:20:15: die Menschen kommen nicht an Termin ran.

00:20:17: Deswegen find ich das so wertvoll dass bei euch das A alles kostenlos ist ohne vorherige Genehmigung wo man keine Bürokratie hat und dann trotzdem aufgefangen wird.

00:20:28: also von daher ein Appell nutzt das Ich bitte dir auch andere Leistungen an, wo Menschen sich dann irgendwie mit Händen und Füßen wehren.

00:20:36: Und wie du schon gesagt hast erst mal reinkommen und sehen, ah okay das geht noch, ah ok das geht nog.

00:20:41: Mich würde aber noch interessieren entstehen hier auch Freundschaften durch diese ganzen Gruppen?

00:20:46: Dass dann Menschen die sich vorher nie kannten hinterher so richtig dicke Freunde sind und sich gegenseitig stützen?

00:20:52: Es

00:20:53: entstehen tatsächlich auch Freundenschaften und ich mache das ja schon fünfzehn Jahre dieser Arbeit und habe festgestellt, dass sich die Dinge oft vermischen.

00:21:04: Also es kommen zu uns Leute.

00:21:06: du wirst mir da recht geben.

00:21:08: Und dann müssen wir erst mal überlegen, was ist das jetzt jemand der ehrenamtlich bei uns?

00:21:12: Ist es pflegende Angehörige.

00:21:14: Ist es beides?

00:21:16: war's mal früher so und später so.

00:21:18: also wenn man genau hinhört Wenn wir die Zeit haben da ein bisschen die Dinge zu hinterfragen stellt man auch fest dass außerhalb unserer Arbeit manchmal Dinge stattfinden Die sich entwickelt haben und wir wissen wahrscheinlich nicht immer.

00:21:34: aber ich habe jetzt gerade zum Beispiel im Kopf Es gab drei Personen, die sind dann immer ins Konzert zusammengegangen oder haben irgendwelche anderen Sachen besucht.

00:21:44: Das ist tatsächlich wirklich auch so eine Sache.

00:21:47: Ich habe eine Kundin, die versuche ich mal zu animieren und der sagt sie naja, ach die sind doch alle doof!

00:21:55: Ich habe es aber geschafft, dass sie so einen Schluppertag gemacht hat.

00:21:57: Damit sie auch stellen sich vor die über neunzigjährigen richtig intelligent.

00:22:02: ich konnte mich mit denen austauschen, konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen, weil sie sind doch auch nicht doof!

00:22:07: Warum erwarten Sie denn das andere Menschen?

00:22:09: Die alt sind dann entsprechend doof sind und das finde ich halt genial ist schlummert ja.

00:22:13: was ist eingangs gesagt wir werden hoffentlich aller älter und wir waren ja mal was wäre uns sind's ja immer noch im Alter und dass sich da halt Menschen zusammenfinden, finde ich genial.

00:22:25: Also

00:22:25: ich schiebe mal noch ein Werbeblock ein weil ich glaube das ist ganz wichtig.

00:22:29: wir haben heute Morgen erst darüber uns ausgetauscht.

00:22:32: dieses Gefühl wenn ich mich in eine neue Situation bringe Wir merken das ganz häufig, dass es unfassbar lange dauert und der Leidensdruck erst wirklich sehr hoch sein muss bis jemand hier anruft oder auch vor der Tür steht und sagt Ich glaube ich brauche mal jemanden zum Reden Und das bleibt unser Leben lang.

00:22:54: und ich bin so ein Fender von sich immer mal wieder diesen Situationen auszusetzen, damit man es nicht verlernt wie sich das anfühlt.

00:23:03: Es wird immer dieses Bauchgefühl bleiben.

00:23:06: aus meiner Erfahrung wenn man nach dem Sommerferien in eine neue Klasse kommt hat man immer ein bisschen Bauchschmerzen.

00:23:13: Und es bleibt auch so, wenn man sich dazu entscheidet, sich mal eine Gesprächsgruppe anzuschauen oder mal zu einer Veranstaltung herzukommen.

00:23:21: Das bleibt und hinterher müssten wir eigentlich immer sagen Es hat gar nicht weh getan.

00:23:26: Es war nicht schlimm!

00:23:27: Es war schön ich habe mich gefreut Ich war mit anderen zusammen.

00:23:31: Ich hab mich verbunden gefühlt und ich komme wieder.

00:23:34: und das kommt in aller Regel dabei raus Wenn man sich trault.

00:23:38: Und was das Schöne auch an unserer Arbeit ist, was uns beiden auch wirklich gut gefällt.

00:23:44: Das Pflege kann ja jeder betroffen werden.

00:23:47: Alle Menschen die es so gibt und das sammelt sich hier.

00:23:50: Die unterschiedlichsten Charaktere, die unterschiedlichste Menschen.

00:23:54: Und das ist das, was auch so die Arbeit zu vielfältig macht und was unwahrscheinlich bereichernd ist weil wir lernen ja auch von allen Menschen, die hier vorbeikommen.

00:24:07: So spaß man ist auch hier ein sehr philosophischer Ort.

00:24:11: Schön, also ein wirklich sehr.

00:24:13: ich könnte euch noch stundenlang zuhören dass es wirklich geht.

00:24:16: mir das mal zur ersten Mal habt ihr beide sich angenehm bestimmen und dann ist der Inhalt wirklich so so toll.

00:24:22: wir danken euch sehr dass wir wieder zu euch kommen durften und ich glaube wir werden auch nochmal wiederkommen weil wir müssen weiter drüber berichten.

00:24:30: Ihr wisst in Berlin gibt es Stellen Nennt sich Kontaktstelle, Pflegeengagement.

00:24:35: Also etwas verschwobeltes Wort.

00:24:37: aber dahinter verbergen sich eben ganz liebe herzliche Menschen die bestrebt sind eben Kontakte zu knüpfen untereinander ein Raum zu geben wo man sich fallen lassen kann damit man eben als Angehörige nicht nur als pflegenangehörigen sondern ihr habt es ja so schön gesagt nur wenn man alleine schon das Interesse hat oder vielleicht auch im Freundeskreis flankiert ist und selber gar nicht pflegeperson ist aber irgendwie helfen möchte dann is man Hier genau richtig, deswegen liken und teilen.

00:25:06: ein letztes Wort von euch.

00:25:07: Und dann darf dir da uns verabschieden?

00:25:10: Wir freuen uns auf euch und ich habe dieses Jahr ein neues Jahresmotto mehr lassen weniger machen.

00:25:18: Ja wir haben bis zum Mai noch unser ja der Selbstverantwortung.

00:25:24: Da arbeiten wir noch ein bisschen dran und dann kommt was Neues.

00:25:30: dass ihr euch darauf freut und gespannt seid, was wir im neuen Jahr als Obermodo haben.

00:25:37: Jetzt ich kann mich nur anschließen!

00:25:38: Ich könnte hier stunden, stunden umstunden also wirklich spannend.

00:25:43: Ich danke euch im Namen der Betroffenen das ihr so eine wertvolle Arbeit leistet schon so lange leistete und vor allem so dahinter steht jedes mal wenn ich euch zuhöre.

00:25:55: das ist das kommt von Herzen.

00:25:57: Wir danken euch.

00:25:58: Nimmt solche Hilfen in Anspruch, dass ihr dann in eurer harten Arbeit in der Pflege so ein bisschen Licht im Tunnel habt und bis den Sonne ins Leben bekommt.

00:26:09: Genau!

00:26:10: In diesem Sinne bleibt gesund und sarkastisch und bis zum nächsten Mal.

00:26:14: Tschüss!

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